Wasserstoff als Alternative zu Benzin und Diesel

50750Wirtschaftsvertreter informierten sich in Barleben über Wasserstofffahrzeuge.
(Foto: Peter Skubowius)

• Konzepte für umweltfreundliche Fahrzeugflotten in Barleben vorgestellt
• Viele Vorteile für gewerbliche Nutzung
• Gemeinsame Veranstaltung von ABO Wind und Fraunhofer IFF

(Wiesbaden/Barleben, 02.11.2016) 65 Vertreter von Firmen aus der Wirtschaftsregion Magdeburg haben sich auf Einladung von ABO Wind und dem Fraunhofer-Institut für Fabrikbetrieb und -automatisierung IFF über die Möglichkeiten zur gewerblichen Nutzung von wasserstoffbetriebenen Fahrzeugflotten informiert. Bei der Innovations- und Gründerzentrum Magdeburg GmbH in Barleben zeigten unter anderem Referenten von ABO Wind und dem Fraunhofer IFF die Vorteile der innovativen Technologie auf, bevor die Besucher PKW, Transporter und Gabelstapler mit Wasserstoffantrieb vor Ort Probe fuhren.

„Ein modernes Logistikzentrum kann mit Hilfe von Wasserstoff komplett klimaneutral betrieben werden“ sagt Jörg Wirtz aus der Zukunftsabteilung von ABO Wind. Windräder und Photovoltaikanlagen gewinnen die dafür nötige Energie. Der vor Ort nicht direkt benötigte Strom produziert mittels eines Elektrolyseurs Wasserstoff. „Damit treiben wir die Fahrzeugflotte an“, erklärt Wirtz. Außerdem kann der gespeicherte Wasserstoff in Blockheizkraftwerken bedarfsgerecht rückverstromt werden. Zum Beispiel dann, wenn kein Wind weht und die Sonne nicht scheint. „Mit dem Energiepark Barleben verfolgen wir das Ziel, Strom, Wärme und Mobilität auf Basis Erneuerbarer Energien zur Verfügung zu stellen“, sagt Wirtz.

Die Referenten betonten, dass der Standort Barleben mit dem direkt an der Autobahn gelegen Technologiepark Ostfalen (TPO) und dem neuen Zentrum für Elektromobilität und Energieeffizienz (ZEE) besonders geeignet ist, um die Sektorenkopplung zwischen den Bereichen Strom, Wärme und Mobilität als Leuchtturmprojekt für Sachsen-Anhalt umzusetzen. Dass dies keine Vision bleiben muss, zeigte das starke Interesse von Wirtschaftsvertretern an der Informationsveranstaltung in Barleben.

Unternehmen, die sich für die gewerbliche Nutzung der Wasserstofftechnologie interessieren und darüber mehr erfahren wollen, können sich gerne bei der Zukunftsabteilung von ABO Wind melden.

Pressemitteilung von ABO Wind AGKontakt
Presse:ABO Wind AG
Dr. Daniel Duben
Unter den Eichen 7 | 65195 Wiesbaden
Tel. +49 (0) 611 267 65-577
E-Mail: Daniel.Duben@abo-wind.de
Gewerbliche AnfragenABO Wind AG
Jörg Wirtz
Unter den Eichen 7 | 65195 Wiesbaden
Tel. +49 (0) 611 267 65-628
E-Mail: joerg.wirtz@abo-wind.de

Über ABO Wind

Gegründet 1996, zählt ABO Wind heute zu den erfolgreichen Akteuren in der Erneuerbaren-Energien-Branche. Knapp 580 Windenergieanlagen mit rund 1.200 Megawatt Leistung hat das Wiesbadener Unternehmen bislang europaweit errichtet – gut die Hälfte davon in Deutschland. Daneben verfügt ABO Wind über langjährige Erfahrungen mit der Planung, Errichtung und dem Betrieb von Blockheizkraftwerken. Unsere Anlagen versorgen Wohnhäuser, Büros, Industrie- und Lebensmittelbetriebe zuverlässig und preiswert mit Wärme und Strom. Rund 350 Mitarbeiter realisieren jährlich Projekte mit einem Investitionsvolumen von 250 Millionen Euro.

Permanentlink zu diesem Beitrag: https://h2bz-rlp.de/2016/10/27/wasserstoff-als-alternative-zu-benzin-und-diesel/